Botox nach dem Schlaganfall

Ein Schlaganfall ist die Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung im Gehirn. Die empfindlichen Nervenzellen im Gehirn erhalten dadurch zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe - sie sterben ab.
Das Schlaganfall-Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter deutlich an. Etwa 300 von 100.000 Menschen im Alter zwischen 55 und 65 Jahren erleiden in Deutschland pro Jahr einen Schlaganfall. Bei den 65 bis 74 Jährigen steigt die Zahl bereits auf 800 von 100.000 Einwohnern jährlich. Aber auch jüngere Menschen und sogar Kinder können einen Schlaganfall erleiden. Männer sind etwas häufiger von einem Schlaganfall betroffen als Frauen.

Je nach betroffenem Hirnbereich entstehen bei einem Schlaganfall unterschiedliche Symptome:

• Meist kommt es zu halbseitigen Lähmungen (Hemiparese), bei denen der Mundwinkel der betroffenen Seite herabhängt und die Gliedmaßen einer Körperhälfte erschlaffen.
• Oft begleiten Sprach- und Gefühlsstörungen die Lähmung.
• Beide Formen von Schlaganfall können Kopfschmerzen verursachen.
• Manchmal treten auch Übelkeit und Erbrechen auf.
• Ein schwerer Schlaganfall führt zu Bewusstseinstrübung bis zur Bewusstlosigkeit und kann lebensbedrohlich sein.
• Verkrampfte Muskeln nach dem Schlaganfall

Eine extreme Verspannung, die betroffene Muskeln und Sehnen dauerhaft verkürzen kann, gehört zu den häufigen Folgen eines Schlaganfalls. 58 Prozent der Patienten leiden nach einem Hirninfarkt unter dieser schmerzhaften Bewegungsstörung. Botox kann die Muskelkrämpfe ohne Nebenwirkungen auflösen und den Kranken zu mehr Selbstständigkeit verhelfen.